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Gute Akustik macht Schule – Chancen bei Sanierung und Neubau von Schulen nutzen

Dieses Jahr kam ein besonders vielfältiges Publikum zur Veranstaltung; MitarbeiterInnen von Bauämtern aus Gemeinden und Landkreisen, SchulleiterInnen, LehrerInnen, ElternvertreterInnen, Hörgeschädigte aus Beratungsstellen und Selbsthilfe, sogar ein Politiker, lauschten auf Kinderstühlen sitzend den Vorträgen von Ulrike Girardet und Peter Hammelbacher. Die beiden sind ein eingespieltes engagiertes Team und konnten die eigentlich trockene Materie spannend vermitteln: Schlechte Akustik ist schlecht für Schüler und Lehrkräfte, sie führt zu schlechtem Unterricht und schlechter Stimmung. Aber mit einfachen und an Büroarbeitsplätzen bewährten Mitteln lassen sich Schulräume gestalten, die nicht nur den Lernerfolg heben, sondern LehrerInnen die Freude am Beruf und Kindern Spaß am Lernen und ein gutes soziales Miteinander zurückgeben.

 

Der Raum, den wir für die Veranstaltung ausgewählt hatten, war für ein schwerhöriges Kind akustisch saniert worden, so dass das Zuhören leicht fiel. Das zeigte sich auch in der Diskussion, in der viele Fragen aus der Praxis kamen. Um wie viel schlechter die „normale Akustik“ im Klassenraum ist, konnten die Teilnehmer gleich ein Zimmer weiter direkt anhören.

 

Das große Interesse aus teilweise weit entfernten Landkreisen lässt hoffen, dass in Bayerns Schulen bald ein besserer Ton herrschen wird.