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Praktische Informationen

Merkblatt zur Schulraumakustik ¨ Situationsbeurteilung ¨ Sanierungsmaßnahmen ¨ Kosten und Zuschüsse, Ministerium für Umwelt, Saarland 2009

 Schluss mit Lärm Aus: Der weißblaue Pluspunkt - Teil 1 - Teil 2

Gesundes Arbeiten in Kindertagesstätten – Gesundheitsförderung für Erzieherinnen

Viel Raum widmet die Broschüre dem Lärm: "
Eine massive körperliche und psychische Belastung ist in vielen Einrichtungen der hohe Lärmpegel, der über längere Zeiträume gesetzliche Grenzwerte errreicht. Über 42% der befragten Beschäftigten leiden unter Beschwerden aufgrund von Kinderlärm." Bauliche, Organisatorische und pädagogische Maßnahmen werden vorgeschlagen.

Selbsthilfe

Dieses Projekt ist zur Zeit eingestellt.

Wir sind auf der Suche nach einer besseren Methode.

Grundschule St.-Martin-Straße

Januar bis Juni 2008:

28 qm Melaminschaumplatten geben eine deutliche Verbesserung der Akustik.

Nun ist zugesagt, daß zwei Klassenzimmer akustisch umgebaut werden.

Grundschule Klenzestraße 48

Juli 2008:

Ein Klassenzimmer wurde provisorisch mit Akustikplatten ausgestattet.

Diese wurden 2010 wieder entfernt, an den Gesundheitsladen zurückgegeben und durch einen dauerhaften Einbau von vermutlich Gipskartonlochplatten ersetzt.

DIN 18041

beschreibt die für Büro- und Bildungsstätten notwendige Akustik.

Die DIN-Norm selbst ist nicht kostenfrei erhältlich, einen Überblick über den Inhalt geben:

mehr

Verbesserungsmöglichkeiten

Schalldämpfung bedeutet, vereinfach gesprochen, das Reduzieren von Echos im Raum.

Schalldämmung bedeutet, weniger Lärm von außen in einen Raum eindringen zu lassen.

Schalldämpfung ist mit unterschiedlichen Prinzipien und Materialien möglich.

Die Unterschiede liegen in der unterschiedlichen Dämpfung unterschiedlicher Frequenzbereiche und in den benötigten Flächen.

Nicht alle Materialien erfüllen die Anforderungen an Brandschutz, Schlagfestigkeit, Schadstofffreiheit in gleichem Maß.

Die Kosten der Materialien selbst und der Aufwand beim Einbau unterscheiden sich sehr.

Schulräume akustisch verbessern

Literatur:

Oberdörster, Tiesler: Akustische Ergonomie der Schule, 2006, Schriftenreihe der baua

Broschüre: "Lärm in Bildungsstätten", herausgegeben von Initiative Neue Qualität der Arbeit

Anfang 2009 veröffentlichte die Innenraumlufthygiene-Kommission des Umweltbundesamtes (UBA) den "Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden". Die Publikation wendet sich an Lehrkräfte, Eltern, Schulträger, Schulaufsichtsbehörden, Bau-, Gesundheits- und Umweltämter.

Unfallverhütungsvorschrift Kindertagesstätten, Unfallkasse München, Mai 2007

Links

Die Erfahrungen des Gesundheitsladen mit der mobilen Akustikplattenausstattung wurden dokumentiert. -> mehr

Portal "Gesunde Schule"

 

Symposium Schulhausbau

Vom Münchner Forum in Kooperation mit bayerischer Architektenkammer, Lehrerverbänden und Gesundheitsladen durchgeführt.

Die Dokumentation ist um 15.- Euro erhältlich beim Münchner Forum, Schellingstr. 65 oder beim Gesundheitsladen.

Thema: Schulbauten der Zukunft. Die Anforderungen an Unterrichtsformen und Didaktik ändern sich rasant. Stichwort Schule als Lebensraum. Schulgebäude orientieren sich aber immer noch an herkömmlichen Raumprogrammen und Standards. Das passt nicht zusammen. Angesichts dessen, das in München in den nächsten Jahren allein vier neue Gymnasien entstehen und viele Schulen nachgerüstet werden, ist hier Nachdenken nicht nur über eine moderne, bessere Schule, sondern auch über eine an den Bedürfnissen von Schülern und Lehrern orientierte Architektur angesagt.

 Der AK Bildung im Münchner Forum trifft sich regelmäßig.

Luftqualität in Schulen

Broschüre des Umweltbundesamtes: Innenraumhygiene an Schulen hier

In dicht belegten Klassenzimmern, in denen "die Köpfe rauchen", steigen die CO2-Konzentrationen rasch an. Ideal wäre eine Einhaltung von Werten unter 1000 ppm, dringend erforderlich jedoch unter 1500 ppm.

Deshalb muss regelmäßig gelüftet werden.

Es wird empfohlen, alle 20 - 25 min, spätestens nach jeder Unterrichtsstunde (45 min) zu lüften, am besten querlüften. Auch vor und nach dem Unterricht soll gelüftet werden.

 

Mit dem Thema hat sich auch Bremen auseinandergesetzt.

Messungen und Empfehlungen für Schulen in Bremen hier

56. Bremerhavener MNU-Tagung 2009:

Keine Chance für dicke Luft, bei der die Leistungsfähigkeit verpufft ! Luftqualität in Unterrichtsräumen anhand des Indikators Kohlendioxid (CO2) – prüfen – bewerten – verbessern hier

 

Andere Schadstoffe

z.B. Formaldehyd

Hierzu hat sich das Umweltbundesamt geäußert:

2006: Keine Änderung des Richtwertes nötig hier

 

Bericht über eine Veranstaltung im Pädagogischen Institut 2005

Aus der Zeitschrift "Standpunkte" 8/2006 des Münchner Forum

Kannitverstaan

Bericht über eine Veranstaltung im Gesundheitsladen 2007

im Rundbrief 3/2007, S. 4 hier