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AK Lärm als Vernetzungsprojekt

Im Rahmen der Bürgerbeteiligung zum Lärmaktionsplan der Stadt München haben Münchner Forum und Gesundheitsladen einen Arbeitskreis gebildet, dem sich inzwischen weitere Aktive aus Bürgerinitiativen gegen Lärm angeschlossen haben. Zentrales Thema ist Verkehrslärm, insbesondere Straßenlärm.

Der AK Lärm hat sich folgende Aufgaben gestellt:

Wissen über Lärm verbreiten,

Begleitung der Lärmaktionsplanung in München,

Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern zum Lärmschutz

Der AK Lärm macht dazu:

Pressemitteilungen

Fachveranstaltungen

Exkursionen

Der AK Lärm fordert:

Gesundheits und Lebensqualität müssen einen hohen Stellenwert haben

In der Stadt- und Verkehrsplanung muss die Vermeidung von Lärm vor passive Lärmschutzmaßnahmen gestellt sein

Die Lärmaktionsplanung ist eine Verpflichtung der EU für alle Mitgliedsstaaten, aber auch die EU muss durch Verschärfung der Lärmgrenzwerte von Fahrzeugen Lärmschutz betreiben. Es reicht nicht, Forderungen an die EU-Länder zu stellen.

Die nächsten Aktionen des AK Lärm:

Fachveranstaltung "Was kostet Lärm?", 20. Mai

Fahrrad-Exkursion "Lärmbrennpunkte im Münchner Westen",  5. Juli

Mit wem kooperiert der AK Lärm?:

Bürger, Bürgerinitiativen und Bezirksausschüsse vor Ort

Sachverständige, Akustikbüros

Umweltbundesamt

Arbeitsring Lärmschutz in der Deutschen Gesellschaft für Akustik

Was hat der AK Lärm bisher gemacht?

Exkursionen zeigten Probleme und Lösungsversuche für den Schutz der Ruhe in der Stadt. Angesprochen wurden damit Bezirksausschüsse, Stadträte und Fachöffentlichkeit ebenso wie interessierte Bürger.
Über die Veranstaltungen berichteten die "Standpunkte" und der Gesundheitsladen-Rundbrief

Maßnahmen zur Lärmminderung wurden mit Fachleuten und Stadträten diskutiert, dabei ist besonders konfliktträchtig die Forderung nach Tempolimits und verkehrlichen Restriktionen. Kostenträchtig sind dagegen die Forderungen nach baulichem Schallschutz. Stadtplanerisch lassen sich neue Lärmkonflikte reduzieren, bestehende nur unter bestimmten Rahmenbedingungen. Nur auf EU-Ebene können die Lärmquellen = Fahrzeuge reglementiert werden. Konflikte mit den Herstellern scheinen dabei unvermeidlich. Der AK sieht  hier auch  überregionale Zusammenarbeit als wichtiges Arbeitsfeld.

AK-Mitglieder nahmen an Tagungen teil, z.B. Berlin 2012 "Tempo 30 - Chancen, Hindernisse, Risiken" (Vortrag Frau Ecke-Bünger)

Welche Themen sollen in Zukunft ebenfalls aufgegriffen werden?

Neben der Minderung unerträglichen Lärms geht es um den guten Klang. Was ist der „Soundscape“, die Klanglandschaft von München und seiner Stadtteile? Wie trägt sie zur Qualität der Stadt bei, wie lässt sie sich gestalten?

Kontakt: tag-gegen-laerm@gl-m.de oder Tel. 1891 3720

Materialien und Links

Der Arbeitskreis stellte fest: „Der nun vorliegende Lärmaktionsplan verschiebt konkrete Entscheidungen weiterhin, wirklich wirksame Maßnahmen fehlen und die Bürgerbeteiligung scheint ins Leere gelaufen zu sein.“

Siehe hierzu Pressemitteilung vom
28. Jan. 2012: Lärmschutz ja, aber ...  hier
1. März 2012: München lebenswert machen hier

Am 17. April lud der Arbeitskreis die Stadtratsfraktionen zu einer Podiumsdiskussion "Selbstbestimmt oder lärmbestimmt" ein. Bericht aus Standpunkte 5-2012

Der AK Lärm bietet Ihnen fachliche Unterstützung an.
Mit eigenem Know-how und mit Hilfe externer Fachleute beantwortet er gern Ihre Fragen.
Außerdem erhalten Sie verschiedene Informationsbroschüren, über Internet oder als gedruckte Broschüre.

Kontaktadresse:
Gunhild Preuß-Bayer, Gesundheitsladen München e.V., Waltherstr. 16a, 80337 München, Tel. 1891 3720, Mail: tag-gegen-laerm@gesundheitsladen-muenchen.de