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Neueste Pressemitteilung zum »Tag gegen Lärm« 2017

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PM der Deutschen Gesellschaft für Akustik e.V.

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.

PRESSEERKLÄRUNG ZUM
19. Tag gegen Lärm am 27.04.2016 Motto: „So geht leise.“

Berlin, 26.04.2016
TAG GEGEN LÄRM – INTERNATIONAL NOISE AWARENESS DAY
Verkehrslärm, Nachbarschaftslärm, Fluglärm, Schienenlärm, Lärm am Arbeitsplatz – jeder einzelne wird im Alltag mit diesen Geräuschen konfrontiert. Gesetzliche Maßnahmen, aber auch die EU-Umgebungslärmrichtlinie mit ihren Aktionsplänen sollen diese Reduktion der Lebensqualität verhindern. Das reicht allerdings nicht aus. Neben Information und Aufklärung der Bevölkerung über Ursachen und Wirkungen des Lärms sowie über Rechtsansprüche und Handlungsmöglichkeiten spielt auch das eigene Handeln eine große Rolle.

 

Verkehrslärm, Nachbarschaftslärm, Fluglärm, Schienenlärm, Lärm am Arbeitsplatz – jeder einzelne wird im Alltag mit diesen Geräuschen konfrontiert. Gesetzliche Maßnahmen, aber auch die EU-Umgebungslärmrichtlinie mit ihren Aktionsplänen sollen diese Reduktion der Lebensqualität verhindern. Das reicht allerdings nicht aus. Neben Information und Aufklärung der Bevölkerung über Ursachen und Wirkungen des Lärms sowie über Rechtsansprüche und Handlungsmöglichkeiten spielt auch das eigene Handeln eine große Rolle.
Am 19. Tag gegen Lärm macht die Deutsche Gesellschaft für Akustik e. V. darauf aufmerksam, dass jeder einzelne die alltäglichen Geräuschkulissen positiv beeinflussen kann. Beim diesjährigen Aktionstag soll aufgezeigt werden, wie „leise“ im Alltag durch die Nutzung lärmarmer Produkte gehen kann: Ein „Lärmthermometer“ (siehe Informationsflyer) orientiert darüber, ab welchem Schallleistungspegel verschiedene Gerätetypen auf dem Markt erhältlich sind. Nicht nur in der Fahrzeugindustrie sondern auch in anderen Bereichen gibt es „leise“ Produkt-Varianten. Dabei können die verschiedenen Produkte in unterschiedliche Geräuschklassen eingestuft werden, die gesundheitlich eher unbedenklich sind oder bei längerer Einwirkung gesundheitsgefährdend sein können ggf. sogar zu Hörschäden führen können. Durch den Kauf leiser Produkte und den Einsatz zu passenden Zeiten kann jeder Einzelne zu einem lärmarmen Alltag beitragen.
Der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ (TgL) findet seit 1998 in Deutschland statt und ist eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.). Das Ereignis ist alljährlich zeitlich mit dem „International Noise Awareness Day“ (USA) abgestimmt. Ziel des Aktionstages ist es, die langfristige und nachhaltige Stärkung und Vertiefung des lärmbezogenen Umweltbewusstseins zu fördern. Langjährige Partner der DEGA sind die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) und der Gesundheitsladen München.
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter:
www.tag-gegen-laerm.de www.dega-akustik.de

 

Deutsche Gesellschaft für Akustik e.V.
Geschäftsstelle
Voltastraße 5 Gebäude 10-6 13355 Berlin
Tel. 030 / 340 60 38 02 Fax 030 / 340 60 38 10 www.dega-akustik.de t@g-gegen-laerm.de

Tempo geht vor Gesundheitsschutz

Pressemitteilung des AK Lärm zur Stadtratsvollversammlung am 26.6.2013

Stadtrat lehnt Tempo-30 zum Lärmschutz ab.

„Warum darf Tempo 30, die billigste und am schnellsten unsetzbare Maßnahme für Lärmschutz, nicht einmal auf einer Versuchsstrecke geprüft werden? Es ist beschämend, wie der Münchner Stadtrat die Gesundheit seiner Bürger den angenommenen Interessen der Autofahrer opfert.“ fragt Gunhild Preuß-Bayer, die Vertreterin des Gesundheitsladen München im AK Lärm.

Zur PM

Pressemitteilung zur Exkursion "Lärmschutz konkret"

Am 27. April, 13 - 18 Uhr führt der AK Lärm - ein gemeinsamer Arbeitskreis des Münchner Forum e.V. und des Gesundheitsladen München e.V. eine Bus-Exkursion durch. Die Veranstaltung ist gefördert über den Arbeitsring Lärm in der Deutschen Gesellschaft für Akustik.

Bitte beachten, begrenzte Platzzahl, Anmeldung erforderlich

PM Programm für den Tag gegen Lärm 2013 ist da

Besonderer Hinweis auf die drei zentralen Veranstaltungen

  • 23.4. Akustik macht Schule
  • Informationstag im Rathaus
  • Bus-Exkursion "Lärmschutz konkret"

 

 

 

Pressemitteilung zum Lärmaktionsplan

Pressemitteilung 1. März 2012 zum Lärmaktionsplan

Der Arbeitskreis Lärm, gemeinsam getragen von Münchner Forum und Gesundheitsladen wünscht sich

Gesundheitsladen zum Tag gegen Lärm 2011

Pressemitteilung
»Tag gegen Lärm« am 27. April 2011 in München

 Kurzfassung

Lärm trennt

ist das Motto des »Tag gegen Lärm« am 27. April 2011 in Deutschland.

  • Lärm trennt Verursacher und Betroffene
  • Lärm gefährdet das Gehör
  • Lärm behindert Kommunikation
  • Verkehrslärm trennt die Gesellschaft
  • Lärm schädigt
  • Aktiv gegen Lärm

Mit dem Programm zum »Tag gegen Lärm« in München, dessen viele Veranstaltungen rund ums Hören
und den Schutz der Ruhe weit über den 27. April hinaus gehen, sowie mit einem regelmäßig erscheinenden
Newsletter und einer Telefonsprechstunde bietet der Gesundheitsladen viele Anlässe, sich zu informieren
und selber aktiv zu werden für eine akustisch angenehme Welt.

Unsere Ohren sind immer offen, bei Tag und Nacht.
Deshalb lohnt es sich, eine Welt zu schaffen, die sich gut anhört.
Dies ist das Münchner Motto für den »Tag gegen Lärm« seit 2000

Die gesamte PM finden Sie hier

Dt Gesellschaft für Akustik zum Tag gegen Lärm 2010

PRESSEERKLÄRUNG

„Kostbare Ruhe – teurer Lärm“

Lärm kommt uns teuer zu stehenLärm nervt und führt zu gesundheitlichen Schäden und Risiken. Seine Bekämpfung ist und bleibt deshalb eineunverändert notwendige gesellschaftliche Aufgabe. Doch Lärmminderung kostet in der Regel Geld. Deshalbwerden Schutzziele abgeschwächt oder gar nicht erst verabschiedet und viele Regelungen des Lärmschutzesunzureichend formuliert und umgesetzt. Dabei wird gerne übersehen, dass auch der Lärm kostet, sogar vielkostet, vor allem in Form externer, nicht vom Verursacher, sondern von der Allgemeinheit getragenerFolgekosten, aber auch in Form erheblicher Nutzungseinschränkungen und damit verbundener Wertverluste, dieebenfalls nicht von den Verursachern, sondern von vielen Betroffenen getragen werden. Lärmminderung kostetalso nicht nur, Lärmminderung vermeidet bzw. verringert auch Kosten.Trotz erheblicher Bewertungsunsicherheiten gehen selbst konservative Schätzungen der externen Kosten desVerkehrslärms (u. A. Wertverlust von Immobilien und gesundheitliche Folgekosten) von jährlichen Kosten inMilliardenhöhe (bis zu 9 Mrd. € laut aktueller Studie) aus. Oft stehen diesen externen Kosten geringere Kostender Lärmminderung gegenüber, dann „lohnt“ sich Lärmschutz auch volkswirtschaftlich. So rechnet das LandBerlin damit, dass sich die geplanten Maßnahmen im „Lärmminderungsplan für Berlin“ nach zwei Jahrenamortisiert haben.Ein wesentliches Steuerungsinstrument besteht in der Beteiligung der Verursacher an den Folge- undVermeidungskosten, der sog. Internalisierung externer Kosten. Verkehrsteilnehmer können so an den von ihnenverursachten Lärmkosten beteiligt werden, etwa durch lärmabhängige Fluglande-, Straßen- und Trassennutzungsgebühren.Dieses Konzept der Internalisierung externer Kosten ist ein wichtiger Ansatz, mit dem dastraditionelle Instrumentarium der Lärmbekämpfung (Emissions- und Immissionsvorschriften) ergänzt und bereichertwerden muss.Die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) und der Arbeitsring Lärm der DEGA (ALD) halten es deshalb fürdringend erforderlich, dass:• verbesserte Verfahren zur genaueren Ermittlung aller Lärmfolgekosten entwickelt und bereitgestellt werden,• alle Lärmfolgekosten bei Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen berücksichtigt werden,• verbesserte ökonomische Instrumente zur Internalisierung externer Lärmkosten implementiert werden, etwadurch die Einführung lärmabhängiger Infrastrukturnutzungsentgelte (z.B. Maut, Trassenpreise undFlughafengebühren) für alle Verkehrs- und Fahrzeugarten.Ruhe ist kostbar und kann teuer sein, aber sie vermeidet auch teuren Lärm.

 

Die gemeinsame PM von DEGA, Umweltbundesamt, BG Bau, Initiative Hören, VCD finden Sie hier

Gesundheitsladen München gegen Zunahme des Fluglärms

16.10.2009
Die schwarz-gelbe Koalition setzt auf mehr Lärm
Im Entwurf der Koalitionsvereinbarung findet sich folgender Text:
"Zur Sicherung des Luftverkehrsstandortes Deutschland wollen wir u.a. international wettbewerbsfähige Betriebszeiten ermöglichen."
Das heißt im Klartext: Weg mit dem Nachtflugverbot

Pressemitteilung des Gesundheitsladen München Die Bundesvereinigung Fluglärm hat sich am 14.10 zur Koalitionsvereinbarung geäußert:www.fluglaerm.de/Presse/PM-2009-10-14.pdf