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GESUNDHEITSLADEN MÜNCHEN E.V.
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Veranstaltungsnewsletter

Ein Service des Gesundheitsladens für seine Kooperationspartner

Monatlich, erhalten die Interessierten per Email Hinweise auf ausgewählte Veranstaltungen des Vereins und anderer zu Themen aus der Patientenberatung, Gesundheitsförderung und Gesundheitspolitik.

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Veranstaltungsnewsletter Oktober / November 2018

Liebe Aktive und Interessierte,

hier einige interessante Veranstaltungen im Oktober / November 2018.


Veranstaltungen mit Beteiligung des Gesundheitsladen

1) Dienstag, 23. Oktober 2018, 14.30 - 16.30 Uhr
    Vortrag: Gesundheit, Krankheit, Kassen und Geld - Rechte und Möglichkeiten für Personen mit geringen finanziellen Mitteln

2) Donnerstag, 8. November 2018, 14 - 16 Uhr
    Vortrag: Gesetzlich versichert - privat bezahlen

3) Donnerstag, 8. November 2018, 19 - 21 Uhr
    Filmpremiere: Der „marktgerechte“ Patient

 

München und Umgebung

1) Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19 - 22 Uhr
Vortrag: Hausgemachter Pflegenotstand - Blick auf Länder, die es besser machen

2) Dienstag, 16. Oktober 2018, 19 Uhr
    Vortrag: Das neue bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

3) Mittwoch, 7. November 2018, 9.30 - 14.30 Uhr
    Gesundheitskonferenz: Gesundheit im Alter fördern - Strategien und Herausforderungen in der Kommune

4) Mittwoch, 7. November 2018, 14.30 - 18.30 Uhr
    Pflegeforum von BARMER und MDK Bayern: Pflege 4.0 - Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die Pflege


Überregional


1) Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14.30 - 18 Uhr
    7. Nürnberger Gesundheitsdialog: "#digital. vernetzt. sektorenübergreifend"

2) Donnerstag, 18. Oktober 2018, 9.30 - 17 Uhr
    Unsichtbare Facetten? Fachtagung zum Mosaik der Gesundheitsversorgung
    lesbischer, bisexueller und queerer Frauen*

3) Donnerstag, 25. Oktober 2018, 9 - 13 Uhr
    Eduhealth Summit - Konferenz für gesunde Bildungswelten

4) Dienstag, 20. November 2018, 10 - 16.30 Uhr
    Präventionskongress: Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort - Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen

 

Veranstaltungen mit Beteiligung des Gesundheitsladen

1) Dienstag, 23. Oktober 2018, 14.30 - 16.30 Uhr
    Vortrag: Gesundheit, Krankheit, Kassen und Geld - Rechte und Möglichkeiten für Personen mit geringen finanziellen Mitteln

Eine Informationsveranstaltung zu folgenden Fragen:
• Welche Änderungen durch Gesundheitsreformen sind von besonderer Bedeutung?
• Auf welche Leistungen habe ich einen Anspruch?
• Belastungsgrenze und Härtefallregelung
• Wissenswertes zum Thema Zahnersatz und zur zahnärztlichen Versorgung
• Wie und wo kann ich sparen? Tipps und Hinweise
Dies und mehr erfahren Sie im Vortrag mit anschließender Diskussion

Veranstalter und Ort: Caritas Zentrum Neuhausen/Moosach, Nymphenburger Str. 171, München
Zeit: 14.30 Uhr
Referentin: Adelheid Schulte-Bocholt, Patientenberaterin im Gesundheitsladen München e. V.
Weitere Informationen und Anmeldung über Tel. 089-13998283


2) Donnerstag, 8. November 2018, 14 - 16 Uhr
    Vortrag: Gesetzlich versichert - privat bezahlen

Kassenärzte bieten neben den über die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) abgerechneten Behandlungen zusätzliche Dienstleistungen an, die PatientInnen selbst bezahlen. Dazu gehören kosmetische Eingriffe, aber auch Früherkennungsuntersuchungen. Auch Behandlungsverfahren, die nicht im Leistungskatalog der GKV stehen, weil sie nicht genügend wissenschaftlich abgesichert sind, werden nicht von der GKV übernommen.
Gibt es sinnvolle IGeL-Leistungen?
Wann scheint es eher um zusätzliches Geld zu gehen?
Auf was sollten Sie achten, wenn Sie mit Ihrem Arzt/ Ihrer Ärztin eine Privatvereinbarung abschließen?
 
Veranstalter und Ort
: Alten- und Service-Zentrum Riem, Platz der Menschenrechte 10, München
Zeit: 14.30 Uhr
Referent: Peter Friemelt, Patientenberater im Gesundheitsladen München e. V.
Weitere Informationen und Anmeldung über Tel. 089-41424396-0


3) Donnerstag, 8. November 2018, 19 - 21 Uhr
Filmpremiere: Der „marktgerechte“ Patient

Auszug aus der Filmbeschreibung: Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust). Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde. Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet. Der Patient wird nicht mehr als Mensch betrachtet, dem es zu helfen gilt, sondern als einen Menschen, mit dem man etwas machen kann. Der Patient, der zum Mittel wird, der Patient, den man benutzt, um Erlöse zu optimieren. Die Frage ist nicht mehr: was braucht der Patient, sondern was bringt der uns. Gleichzeitig durchforsten Wirtschaftsberater jede Abteilung, ob ein Vorgang nicht doch noch mit weniger Personal bewältigt werden kann. Viele Ärztinnen und noch mehr Pflegerinnen wollen und können in diesem System nicht mehr arbeiten, ohne selbst krank zu werden.
 
Ort: Arena Filmtheater Kino, Hans-Sachs-Str. 7, München
Zeit: 19 Uhr
Weitere Informationen unter www.der-marktgerechte-patient.org
 

München und Umgebung

 

1) Mittwoch, 10. Oktober 2018, 19 - 22 Uhr
Vortrag: Hausgemachter Pflegenotstand - Blick auf Länder, die es besser machen

Die Pflegemisere in Deutschland liegt nicht nur, aber wesentlich an deutlich zu wenig Personal pro Schicht und schlechter Bezahlung insbesondere in der Altenpflege. Auf die Qualität der Versorgung wirkt sich die Mangellage negativ aus. Skandinavische Länder, aber auch Belgien und die Niederlande haben eine weitaus bessere Relation von zu Pflegenden und Pflegekräften. Die Pflege agiert dort als eigenständige Profession auf Augenhöhe mit der Medizin, und die öffentliche Hand übernimmt weit mehr Verantwortung.
Müssen die gesundheitspolitischen Entscheidungen der 1990er Jahre für Markt und Wettbewerb korrigiert werden? Was leistet das Pflegesofortprogramm von Gesundheitsminister Spahn? Die Regierung verspricht 13.000 neue Stellen. Doch um so gut zu werden wie etwa Dänemark, bräuchte man ein Vielfaches.
 
Veranstalter und Ort: Evangelische Stadtakademie München, Herzog-Wilhelm-Str. 24, München
Zeit: 19 Uhr
Kosten: 8 € / 7 € ermäßigt
Weitere Informationen und Anmeldung unter  https://www.evstadtakademie.de/veranstaltung/hausgemachter-pflegenotstand-blick-auf-laender-die-es-besser-machen/

 

2) Dienstag, 16. Oktober 2018, 19 Uhr
    Vortrag: Das neue bayerische Psychisch-Kranken-Hilfe-Gesetz

Bayern hat sein antiquiertes Unterbringungsrecht für psychisch Kranke reformiert. Das neue Gesetz enthält neben den Vorschriften zur Unterbringung in einer Klinik und zur Zwangsbehandlung auch einige Paragraphen, die sich mit ambulanten Hilfen beschäftigen; es wurde im Juli 2018 vom Landtag beschlossen und tritt sukzessive in Kraft. Man findet einige fortschrittliche Elemente - so ist z. B. die flächendeckende Einführung von psychiatrischen Krisendiensten einmalig in der Bundesrepublik -, es bleibt aber in anderen wichtigen Punkten hinter den Forderungen von Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten zurück. Rolf Marschner wird die neue Rechtslage in Bayern darstellen. Dabei wird er an Beispielen aus der Praxis verdeutlichen, welche konkreten Auswirkungen sie hat.

Veranstalter: Netzwerk Psychiatrie München e. V.
Ort: Fakultät für Psychologie und Pädagogik, Leopoldstr. 13, München, Hörsaal 2U01 Untergeschoss
Zeit: 19 Uhr
Referent: Dr. jur. Rolf Marschner
Kosten: 8 € / Ermäßigung gegen Nachweis möglich
Weitere Informationen und Anmeldung über Tel. 089-38462072 oder www.kompass-m.de


3) Mittwoch, 7. November 2018, 9.30 - 14.30 Uhr
    Gesundheitskonferenz: Gesundheit im Alter fördern - Strategien und Herausforderungen in der Kommune

Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung, der steigenden Lebenserwartung und des damit naturgemäß steigenden Anteils Älterer an der Bevölkerung gewinnt die Gesundheitsförderung für ältere Menschen zunehmend an Bedeutung. Dabei geht es vor allem um gesellschaftliche Teilhabe und Lebensqualität, die in hohem Maße mit dem Gesundheitszustand zusammenhängen.
Trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die im höheren Lebensalter vermehrt auftreten, verfügen ältere Menschen über vielfältige Ressourcen. Im Einführungsvortrag werden wir hören, wie wichtig diese sind und wie sie in einer Kommune wie München gefördert werden können. Verschiedene Gruppen sollen dabei im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen, z.B. weil sie isoliert leben und schwierig zu erreichen sind oder weil sie sozial benachteiligt sind. Im zweiten Teil der Tagung möchten wir gerne mit Ihnen anhand von guten Praxisbeispielen überlegen, wie wir diese Seniorinnen und Senioren und deren Gesundheit am besten stärken können.
 
Veranstalter: Gesundheitsbeirat der Landeshauptstadt München
Ort: Kolpinghaus München, Adolf-Kolping-Straße 1
Zeit: 9.30 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung unter  http://www.gesundheitsbeirat-muenchen.de/?page_id=776


4) Mittwoch, 7. November 2018, 14.30 - 18.30 Uhr
    Pflegeforum von BARMER und MDK Bayern: Pflege 4.0 - Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung für die Pflege

Obwohl es bereits viele technische Möglichkeiten gibt, hat die Digitalisierung die Pflege bisher weniger durchdrungen als andere Lebensbereiche. Um über die Chancen und Herausforderungen der neuen Technologien zu diskutieren, laden die BARMER  und der MDK Bayern zum aktuellen Pflegeforum ein. Es erwartet sie ein Mix aus Impulsvorträgen, Praxisbeispielen und Podiumsdiskussion.
 
Veranstalter: BARMER und MDK Bayern
Ort: MDK Bayern, Haidenauplatz 1, Raum Nymphenburg, 6. Obergeschoss
Zeit: 14.30 Uhr

 

Überregional

 

1) Mittwoch, 10. Oktober 2018, 14.30 - 18 Uhr
    7. Nürnberger Gesundheitsdialog: "#digital. vernetzt. sektorenübergreifend"

Zum 7. Mal lädt die Landesvertretung der Barmer zum Nürnberger Gesundheitsdialog im Marmorsaal des Presseclubs Nürnberg. Die TeilnehmerInnen erwartet ein Mix aus Impulsvorträgen, Praxisbeispielen und Podiumsdiskussion.
 
Veranstalter: Barmer, Landesvertretung Bayern
Ort: Presseclub Nürnberg - Marmorsaal, Gewerbemuseumsplatz 2, Nürnberg
Weitere Informationen und Programm unter https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/bayern/aktuelles/7--nuernberger-gesundheitsdialog-am-10--oktober-2018-163926


2) Donnerstag, 18. Oktober 2018, 9.30 - 17 Uhr
    Unsichtbare Facetten? Fachtagung zum Mosaik der Gesundheitsversorgung
    lesbischer, bisexueller und queerer Frauen*

Lesbische Frauen* sind einem „lesbenspezifischen Stressor“ ausgesetzt, welcher zu bestimmten Erkrankungen führen kann. Ausgelöst wird der „Stressor“ durch lebenslange schwierige Identitätsbildungsprozesse, Erfahrungen von Homo- und Trans*feindlichkeit, Ablehnungserfahrungen in der Herkunftsfamilie sowie Benachteiligung in rechtlichen Belangen.
Viele lesbische Frauen* bleiben dem Gesundheitssystem häufig fern, um strukturellen und anderen Diskriminierungen seitens Ärzt*innen und anderem Gesundheitspersonal zu entgehen. Im Rahmen der Fachtagung werden Themenbereiche wie die
gesundheitlichen Bedarfe lesbischer, bisexueller und queerer Frauen*, die gesundheitliche Situation von lesbischen Frauen* mit Behinderung und lesbischen Geflüchteten sowie der Umgang mit trans* in der Pflege näher beleuchtet.
Die Fachtagung richtet sich an Fachkräfte aus Medizin, Pädagogik, Beratung, Therapie, Sozialer Arbeit etc. sowie an alle Interessierten.
 
Veranstalter: Netzwerk Frauen, Mädchen und Gesundheit Niedersachsen in Kooperation mit Queeres Netzwerk Niedersachsen e.V. und MOSAIK Gesundheit
Ort: Akademie des Sports, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, Hannover
Kosten: 50,- €
Weitere Informationen und Programm unter https://www.gesundheit-nds.de/index.php/veranstaltungen/1028-unsichtbare-facetten


3) Donnerstag, 25. Oktober 2018, 9 - 13 Uhr
Eduhealth Summit - Konferenz für gesunde Bildungswelten

Unter dem Motto "BILDUNG. GESUND. MACHEN." veranstaltet der Bürger- und Patientenverband GESUNDHEIT AKTIV gemeinsam mit dem Berufsverband der Präventologen "EduHealth Summit" im Rahmen des 2. EduAction Bildungsgipfels 2018, der im Anschluss am 25. & 26. Oktober 2018 am gleichen Ort stattfindet. Auf dem EduHealth Summit soll es darum gehen wie eine übergreifende Kultur im Bildungsbereich entstehen kann, die Gesundheit und Lebenszufriedenheit aller Beteiligter fördert und was gebraucht wird, um Orte der gesundenden Bildung zu entwickeln und zu pflegen.
Die Konferenz richtet sich an alle Menschen aus Bildungseinrichtungen und bildungsrelevanten Bereichen: an Lehrende wie auch an Lernende, EntscheiderInnen, VordenkerInnen und Eltern. In Gesprächsrunden kommen Sie mit erfahrenen EntrepreneurInnen, WissenschaftlerInnen und interessierten Menschen zusammen, um Ihre Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Gesundheit und Bildung auszutauschen und zu gemeinsamen Initiativen zu bewegen. Die Ergebnisse können auf dem direkt anschließenden EduAction Bildungsgipfel in Arbeitsgruppen und Gesprächsrunden weiter vertieft werden.
 
Veranstalter: GESUNDHEIT AKTIV, Berufsverband der Präventologen
Ort: Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2, Mannheim - Raum: Saal Alban Berg
Kosten: 80,- €
Weitere Informationen und Programm unter https://www.gesundheit-aktiv.de/aktuelles/veranstaltungen/andere-veranstaltungen/1035-save-the-date-eduhealth-vision-summit.html


4) Dienstag, 20. November 2018, 10 - 16.30 Uhr
    Präventionskongress: Prävention und Gesundheitsförderung vor Ort - Gestaltungsspielräume erkennen und nutzen

Städte und Gemeinden haben einen großen Einfluss auf die Lebensbedingungen ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Vor Ort, in der Kommune, werden die Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen, ein harmonisches Zusammenleben und ein selbstbestimmtes Altern gelegt. Kommunen bieten somit ideale Voraussetzungen für eine zielgruppenübergreifende Prävention und Gesundheitsförderung.
 
Veranstalter: Bundesministeriums für Gesundheit + Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e.V. (BVPG)
Ort: Tagungswerk Jerusalemkirche, Lindenstraße 85, Berlin
Kosten: 25,- €
Weitere Informationen, Programm und Anmeldung unter  https://www.bvpraevention.de/cms/index.asp?inst=bvpg&snr=11983