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Veranstaltungsnewsletter Oktober 2019

Liebe Aktive und Interessierte,

hier einige interessante Veranstaltungen im Oktober 2019.

 


Veranstaltungen mit Beteiligung des Gesundheitsladen

 

1) Mittwoch, 9. Oktober 2019, 9.30 - 15.30 Uhr
    Gesundheitskonferenz 2019: Patientinnen- und Patientenorientierung stärken – Gesundheitskompetenzen fördern

 

2) Donnerstag, 10. Oktober 2019, 10.15 - 11.45 Uhr
    Vortrag: Gesundheit, Krankheit, Kassen und Geld - Rechte und Möglichkeiten für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten

 

3) Mittwoch, 16. Oktober 2019, 18 - 20 Uhr
    Vortrag: Gesundheit, Krankheit, Kassen und Geld - Rechte und Möglichkeiten für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten

 

4) Donnerstag, 17. Oktober 2019, 15 - 16.45 Uhr
    Vortrag: Rechte im Krankenhaus und Entlassmanagement

 


München und Umgebung

 

1) Dienstag, 8. Oktober 2019 - Freitag, 18. Oktober 2019
    7. Münchner Woche für Seelische Gesundheit

2) Freitag, 11. Oktober 2019, 15 - 18 Uhr
    Gespräch und Austausch: Reden hilft, zuhören auch - Dialog "Psychische Gesundheit"

 

3) Montag, 21. Oktober 2019, 9 - 16 Uhr
    Fachtag: „Gesundheit für ALLE? Einflussfaktoren auf die Gesundheit in unterschiedlichen Lebenslagen“

 

4) Donnerstag, 31. Oktober 2019, 16 - 20 Uhr
Letzte Lieder und Geschichten von Menschen in der letzten Lebensphase

 


Überregional

 

1) Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16.30 - 18 Uhr
    Vortrag und Diskussion: Risikokompetenz als Voraussetzung für informierte Gesundheitsentscheidungen

 

2) Samstag, 19. Oktober 2019, 9.15 - 17 Uhr
    Thementagung: Mit Vollgas in die Digitalisierung – wie kriegen wir die Kurve?

 

3) Montag, 21. Oktober 2019, 13 - 17 Uhr
    Ratschlag zur Heilmittelversorgung - Wie weiter nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz?

 

4) Freitag, 25. Oktober 2019, 14 Uhr - Sonntag, 27. Oktober 2019, 12.30 Uhr
    Pflegenotstand – Notstandspflege?

 


Veranstaltungen mit Beteiligung des Gesundheitsladen

 

1) Mittwoch, 9. Oktober 2019, 9.30 - 15.30 Uhr
    Gesundheitskonferenz 2019: Patientinnen- und Patientenorientierung stärken – Gesundheitskompetenzen fördern


Das deutsche Gesundheitswesen ist international eines der besten und leistungsfähigsten – aber auch mit das teuerste. Wie können wir unsere Ressourcen also besser nutzen? Diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn wir Patientinnen und Patienten stärker mit einbeziehen. Bei der dies-jährigen Gesundheitskonferenz wollen wir uns gemäß des Jahresthemas des Gesundheitsbeirats „Patientinnen-, Patientenorientierung“ mit entsprechenden Fragen beschäftigen: Wie kann man Patientinnen und Patienten besser in gesundheits-relevante Fragen mit einbeziehen? Was befähigt Menschen, die Angebote im Gesundheitswesen adäquat zu nutzen und wie müssen diese Angebote gestaltet sein, damit sie angenommen werden?


Veranstalter: Gesundheitsbeirat der Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt
Ort:
Kolpinghaus München, Adolf-Kolping-Straße 1, München
Zeit
: 9.30 Uhr
Weitere Informationen unter http://www.gesundheitsbeirat-muenchen.de/?page_id=776

 

2) Donnerstag, 10. Oktober 2019, 10.15 - 11.45 Uhr
    Vortrag: Gesundheit, Krankheit, Kassen und Geld - Rechte und Möglichkeiten für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten


Eine Informationsveranstaltung zu folgenden Fragen:
• Welche Änderungen durch Gesundheitsreformen sind von besonderer Bedeutung?
• Auf welche Leistungen habe ich einen Anspruch?
• Belastungsgrenze und Härtefallregelung
• Wissenswertes zum Thema Zahnersatz und zur zahnärztlichen Versorgung
• Wie und wo kann ich sparen? Tipps und Hinweise
Dies und mehr erfahren Sie im Vortrag mit anschließender Diskussion.

Veranstalter + Ort: Alten- und Service-Zentrum Untergiesing, Kolumbusstraße 33, München
Zeit: 10.15 Uhr
Referentin: Adelheid Schulte-Bocholt, Patientenberaterin im Gesundheitsladen München e. V.
Weitere Informationen unter Tel. 089-661131

 

3) Mittwoch, 16. Oktober 2019, 18 - 20 Uhr
    Vortrag: Gesundheit, Krankheit, Kassen und Geld - Rechte und Möglichkeiten für Menschen mit geringen finanziellen Möglichkeiten


Eine Informationsveranstaltung zu folgenden Fragen:
• Welche Änderungen durch Gesundheitsreformen sind von besonderer Bedeutung?
• Auf welche Leistungen habe ich einen Anspruch?
• Belastungsgrenze und Härtefallregelung
• Wissenswertes zum Thema Zahnersatz und zur zahnärztlichen Versorgung
• Wie und wo kann ich sparen? Tipps und Hinweise
Dies und mehr erfahren Sie im Vortrag mit anschließender Diskussion.


Veranstalter + Ort: Treff Mosaik, Rosa-Bavarese-Str. 21, München
Zeit: 18 Uhr
Referentin: Adelheid Schulte-Bocholt, Patientenberaterin im Gesundheitsladen München e. V.
Weitere Informationen unter Tel. 089-17118678

 

4) Donnerstag, 17. Oktober 2019, 15 - 16.45 Uhr
    Vortrag: Rechte im Krankenhaus und Entlassmanagement


Eine Informationsveranstaltung zu folgenden Fragen:
• Welche Änderungen durch Gesundheitsreformen sind von besonderer Bedeutung?
• Auf welche Leistungen habe ich einen Anspruch?
• Belastungsgrenze und Härtefallregelung
• Wissenswertes zum Thema Zahnersatz und zur zahnärztlichen Versorgung
• Wie und wo kann ich sparen? Tipps und Hinweise
Dies und mehr erfahren Sie im Vortrag mit anschließender Diskussion.


Veranstalter + Ort: Alten- und Service-Zentrum Perlach, Theodor-Heuss-Platz 5, München
Zeit: 14.30 Uhr
Referentin: Adelheid Schulte-Bocholt, Patientenberaterin im Gesundheitsladen München e. V.
Weitere Informationen unter Tel. 089-57820260

 


München und Umgebung

 

1) Dienstag, 8. Oktober 2019 - Freitag, 18. Oktober 2019
    7. Münchner Woche für Seelische Gesundheit


Die Münchner Woche für Seelische Gesundheit ist eine Veranstaltungswoche und findet alle zwei Jahre rund um den internationalen Tag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober statt. Sie ist eine der größten Informationsveranstaltungen im Gesundheitsbereich im Stadtgebiet München und wird gefördert durch die Landeshauptstadt München. In der Münchner Woche für Seelische Gesundheit laden Kliniken, Beratungsstellen, Tagesstätten, tagesstrukturierende Einrichtungen, kleine Vereine und Projektinitiativen Münchnerinnen und Münchner ein, sich bei ihnen über psychische Erkrankungen oder Hilfsangebote zu informieren.
Die Veranstaltungen sind so vielfältig, wie das Thema Seelische Gesundheit selbst. Von Präventionsangeboten und Sprechstunden über Vorträge und Diskussionsrunden bis hin zu Ausstellungen – die Veranstalter stellen in den rund 170 Veranstaltungen wieder ein informatives und interessantes Programm auf die Beine.

Veranstalter: Münchner Bündnis gegen Depression in Kooperation mit Landeshauptstadt München
Ort
: verschiedene
Weitere Informationen unter www.woche-seelische-gesundheit.de



2) Freitag, 11. Oktober 2019, 15 - 18 Uhr
    Gespräch und Austausch: Reden hilft, zuhören auch - Dialog "Psychische Gesundheit"


Psychische Erkrankungen steigen seit Jahren kontinuierlich an und betreffen Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen. Psychisch Erkrankte trauen sich oft nicht offen über ihre Erkrankung zu sprechen und leiden unter dem Verlust ihrer Selbstbestimmtheit.
Anlässlich der Woche der seelischen Gesundheit laden die Grünen zur Veranstaltung „Reden hilft, zuhören auch – Dialog Psychische Gesundheit“ in den Bayerischen Landtag ein.
Es soll die Vielschichtigkeit psychischer Erkrankungen thematisiert und mit einem gemeinsamen Dialog zwischen Betroffenen, Berufsangehörigen aus dem Gesundheitswesen sowie Vertreter*innen von Politik, Vereinen und Verbänden, Möglichkeiten zur Verbesserung im Umgang mit Betroffenen erörtert werden.


Veranstalter: Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag
Ort: Bayerischer Landtag, Konferenzsaal, Max-Planck-Str. 1, München
Zeit: 15 Uhr
Weitere Informationen unter https://www.gruene-fraktion-bayern.de/termine/2019/reden-hilft-zuhoeren-auch-dialog-psychische-gesundheit/?L=0

 

3) Montag, 21. Oktober 2019, 9 - 16 Uhr
    Fachtag: „Gesundheit für ALLE? Einflussfaktoren auf die Gesundheit in unterschiedlichen Lebenslagen“


Unterschiedliche ökonomische, soziale und kulturelle Faktoren wie das Geschlecht, eine Migrationserfahrung, die sexuelle Identität oder eine Behinderung bestimmen die individuelle Lebenssituation. Der Fachtag beschäftigt sich mit der Frage, wie diese Faktoren die Gesundheit bzw. Zugänge zu Leistungen des Gesundheitssystems positiv oder negativ beeinflussen können, und diskutiert Wechselwirkungen.
Vortragende sind u. a. Frau Prof. Claudia Lohrenscheit, Herr Prof. Oliver Razum (Welche Rolle spielt ein Migrationshintergrund?) und Frau Prof. Elisabeth Wacker. Am Nachmittag bestehen im Rahmen von Postersessions die Möglichkeit, praktische Beispiele aus München zu beleuchten und weitere Bedarfslagen sowie Handlungsansätze zu formulieren. Ein Abschlussvortrag mit Tipps für die Praxis von Beratungsstellen und anderen Einrichtungen des Gesundheitssystems, die den vielfältigen Lebenslagen ihrer Klientinnen und Klienten gerecht werden möchten, rundet den Fachtag ab.
 
Veranstalter + Ort: Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt, Bayerstr. 28a, München
Zeit: 10 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel.: 089-233-47951, -47927 oder -47928

 

4) Donnerstag, 31. Oktober 2019, 16 - 20 Uhr
Letzte Lieder und Geschichten von Menschen in der letzten Lebensphase


Nach den positiven, bewegenden Rück-meldungen auf die Erstaufführung der Letzten Lieder im  Oktober 2017 hat sich der Christophorus Hospiz Verein e.V. München entschlossen, dieses Kunstprojekt erneut nach München zu holen. Dafür werden die Geschichten um die Lebenslieder der  Menschen, die wir im letzten Jahr begleitet haben, vorgetragen und ihre „musikalischen Vermächtnisse“ werden in der St. Lukas-Kirche erklingen. Eine bewegende  Aufführung zwischen choreografiertem Live- Konzert, Theater, Lesung, Tanz und Video-Installation von Schlager über Pop bis Klassik und Stille. Aufgeschrieben und nacherzählt von Stefan Weiller.


Veranstalter: Christophorus Hospiz Verein e.V., München
Ort: St. Lukas Kirche, Mariannenplatz 1, München
Zeit: 16 + 20 Uhr
Weitere Informationen unter https://www.chv.org/fileadmin/data/downloads/pdf/CHV_Einladung_LetzteLieder2019_eMail04.pdf

 


Überregional

 

1) Mittwoch, 9. Oktober 2019, 16.30 - 18 Uhr
Vortrag und Diskussion: Risikokompetenz als Voraussetzung für informierte Gesundheitsentscheidungen


In Sachen Gesundheit wollen wir möglichst alles richtig machen: Sollte ich mich gegen Grippe impfen lassen? Verlängert die Teilnahme an Krebs-Früherkennungs-Programmen mein Leben? Kann ich guten Gewissens die Pille nehmen? Gesundheitsbezogene Fragestellungen lassen sich oft nicht pauschal beantworten und Informationen aus Medien, Werbung und Internet sind nur selten frei von geschäftlichen Interessen. Es braucht transparente Informationen – und Mut, für sich selbst zu entscheiden. Der Vortrag geht auf die Herausforderungen informierter Entscheidungen ein und gibt anhand von Praxisbeispielen Einblicke in die
Arbeit der Wissenschaftler*innen am Harding-Zentrum für Risikokompetenz.
 
Veranstalter: Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Competence Center Gesundheit
Ort: Campus Bergedorf, Raum 1.07 AB, Ulmenliet 20, 21033 Bergedorf
Zeit: 16.30 Uhr
Referent: Christoph Wilhelm, Max-Planck-Institut für Bildungsforschung
Weitere Informationen und Programm unter https://www.eaberlin.de/seminars/data/2019/gsu/mein-wille-geschehe/

 

2) Samstag, 19. Oktober 2019, 9.15 - 17 Uhr
    Thementagung: Mit Vollgas in die Digitalisierung – wie kriegen wir die Kurve?


Die Debatten reißen nicht ab. Die zum Teil ökonomisch gefärbte Diskussion in der Medizin um digitalen Datentransfer, digital gestützte Therapien oder digitale Datenspeicherung zeigt: Die Digitalisierung kann viele Erleichterungen mit sich bringen, verändert aber auch unsere Arbeitsweise und unsere Wahrnehmung bis hin zu unseren Haltungen und Werten. Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wie viel direkter Patientenkontakt ist mit zunehmender Digitalisierung noch gewünscht? Wer schützt die Daten? Wer nutzt die Daten und wie viel Einfluss haben Ärzte und Patienten noch darauf, was mit ihren Daten geschieht? Steht vielleicht am Ende von Big Data-basierter Forschung Big Error? Wir sehen uns mit einer rasanten Entwicklung konfrontiert: Ohne Sicherheitsgurt und Geschwindigkeitsbegrenzungen riskieren wir gerade in der Medizin „Unfälle“ durch Datenmissbrauch oder unzureichende Datensicherung; gefährdet ist aber auch die Autonomie des Patienten und die Vertraulichkeit der Arzt-Patient-Beziehung.

Veranstalter: Ärzte für Frieden und soziale Verantwortung e. V. Regionalgruppe  Nürnberg – Fürth – Erlangen der International  Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW)
Ort: Technische Hochschule Georg Simon Ohm, Bahnhofstr. 87, Nürnberg
Zeit: 9.15 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung unter https://www.medizinundgewissen.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=2787&token=ae2ec678e09ffe5a63ff7db5fa8c274226a6ed13

 

3) Montag, 21. Oktober 2019, 13 - 17 Uhr
    Ratschlag zur Heilmittelversorgung - Wie weiter nach dem Terminservice- und Versorgungsgesetz?


Im vergangenen Jahr ist im Heilmittelbereich vieles in Bewegung geraten. Mit Demonstrationen, Fahrradsternfahrten nach Berlin und Briefaktionen haben selbstständige und angestellte Therapeutinnen und Therapeuten auf ihre prekäre Situation aufmerksam gemacht.
Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) wurde zwar eine bessere Vergütung im Heilmittelbereich beschlossen, allerdings bleiben viele Fragen unbeantwortet. Das betrifft z. B. die ausstehende Modernisierung der Ausbildung, die Umsetzung der Blankoverordnung und die Schulgeldfreiheit.
Der Ratschlag bringt Akteure aus Praxis und Politik zusammen. Gemeinsam mit Therapeutinnen und Therapeuten wollen wir die aktuelle Situation analysieren und diskutieren, vor welchen Herausforderungen die Versorgung steht und welches die nächsten Schritte sein können und müssen, um die bedarfsgerechte Versorgung von Patientinnen und Patienten zu sichern.


Veranstalter: Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Ort: IG Metall, Alte Jakobstraße 149, Berlin
Zeit: 13 Uhr
Weitere Informationen unter https://www.linksfraktion.de/termine/detail/wie-weiter-nach-dem-terminservice-und-versorgungsgesetz/

 

4) Freitag, 25. Oktober 2019, 14 Uhr - Sonntag, 27. Oktober 2019, 12.30 Uhr
    Pflegenotstand – Notstandspflege?


Es ist wirklich ein Dilemma: Jeder Mensch wird irgendwann pflegerische Hilfe benötigen, die meisten von uns sogar professionelle und aufwändige Pflege. Das Lebensende gleicht dem Lebensanfang und findet uns hilfsbedürftig und abhängig vor. Gleichzeitig wollen immer weniger (junge) Deutsche diese Pflege leisten und diesen Beruf erlernen. Fachkräfte verschweigen privat verschämt, dass sie in einem Pflegeheim arbeiten. Doch gepflegt werden will später jeder von uns – und zwar am liebsten kostenneutral oder gar billig. Aber bitte von einer liebevollen Pflegerin und ja nicht von einem Roboter. Das alles kann nicht gut gehen!
Eine ernsthaft sorgende Gesellschaft in Zeiten demografischer Verschiebungen und dominanter Singularisierung zu entwickeln und dauerhaft zu gewährleisten, ist eine große Herausforderung. Der Pflegenotstand und anders kann man die Situation nicht benennen – droht gravierende Ausmaße anzunehmen. Wir erleben derzeit nur seine Vorboten. Er wird Städte, Kommunen, Landkreise und letztlich den Staat noch viel Geld, Phantasie und Entscheidungsstärke kosten. Dazu gehören vor allem: die hochwertige Ausbildung von ausreichend Fachpflegekräften, die angemessene Finanzierung von Pflege auf fachlich hohem Niveau (und zwar überall: von daheim bis im Heim) und die Gewährleistung von Medizin und Pflege bis ins hohe Alter – auch bei beschränkten Ressourcen.
Was muss sich ändern, um diese Herausforderung zu bestehen? Wie kann die Berufsgruppe der Pflegenden ihre Interessen wirkmächtiger als bisher vertreten? Welche fachlichen Anforderungen muss das Gesundheitssystem aufrechterhalten, selbst wenn Pflege knapp ist, damit nicht Masse auf Kosten von Qualität geht? Was können wir lernen, wenn wir die Gesundheitssysteme anderer Länder vergleichen, in denen Pflege ein deutlich höheres Ansehen und deutlich bessere Bedingungen vorfindet? Was muss geschehen, damit junge Menschen diesen Beruf ergreifen? Und was schließlich ist nötig, damit wenigstens ein Teil der fehlenden Ressourcen durch Elemente einer „sorgenden Gemeinschaft“ in unseren Städten und Dörfern kompensiert wird – also damit es sich wieder lohnt, sich umeinander zu sorgen? Denn: Nur eine umfassende Kultur von Sorge wird den Pflegenotstand dauerhaft lindern.

Veranstalter + Ort: Evangelische Akademie Tutzing, Schlossstraße 2+4, Tutzing
Zeit: Freitag, 25. Oktober 2019, 14 Uhr – Sonntag, 27. Oktober 2019, 12.30 Uhr
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel.: 08158-251-125, https://www.ev-akademie-tutzing.de/veranstaltung/pflegenotstand-notstandspflege/ https://www.medizinundgewissen.de/index.php?eID=dumpFile&t=f&f=2787&token=ae2ec678e09ffe5a63ff7db5fa8c274226a6ed13