Sie sind hier: Ruhe+Lärm > Tag gegen Lärm 2000 - 2016 > Tag gegen Lärm 2009 > Exkursion Schienenverkehrslärm 24.4.09

Kolumbusplatz - zwischen und unter dem Lärm

 

In Höhe des ersten oder zweiten Stockwerkes rollen Personen- und Güterzüge durch ein dichtbesiedeltes Viertel.

Reifenstuelstr - den Schienen zum Greifen nah wohnen

An der engsten Stelle sind nur 7,5 m Abstand zwischen Haus und Schienen, dazu kommen Weichen direkt vorm Haus. Auf dem Parkplatz gegenüber hat man aus dem Bus einen guten Blick auf die betroffenen Häuser.

Idylle hinter Glas - der Lärm bleibt draußen

Das Architekturbüro Obersteiner hat für eine Versicherung ein Bürohaus direkt an die Schienen gestellt. Hohe Glaswände schirmen vom Bahn- und Straßenlärm ab. Vor den Fenstern grünt und plätschert es.

Wohnen am Schienenstrang - man muß es schon mögen

Links hinter den Bäumen die Schienen, rechts der intensiv genutzte Hirschgarten.

Entlang der Achse Hauptbahnhof-Laim-Pasing entstehen neue Stadtviertel. Wohnungen werden in München  gebraucht, Schutz vor Bahnlärm ist eine der Herausforderungen für die Planer. Projektplaner Thiel erläutert die Lärmverursacher und Lärmschutz.

Lärmvorsorge - so sparsam als möglich

Schallschutz vor den S-Bahn-Rädern bringt die niedrige Mauer, hinter der hohen verkehren Fernzüge und die erheblich lautren Güterzüge.
Ein Anwohner berichtet.

Der Ausbau der Ingolstädter Strecke brachte die Verpflichtung zum Lärmschutz mit sich. Nicht genug, sagen die Anwohner, zu teuer, sagt die Bahn.

Lärmsanierung - zaghafter Beginn

Die ersten 400 m Lärmschutzwand am Nordring wurden entlang der Leinthalerstraße errichtet. Doch nicht ausreichend, nun braucht es doch noch zusätzliche Lärmschutzfenster und die Betroffenen müssen zuzahlen.

Ohren zu und weiter so - so geht nix weiter

Die Zufahrt zum Rangierbahnhof und die S-Bahn zum Flughafen drängeln sich durch den Engpass bei Englschalking. Seit Jahrzehnten warten Stadt und Bahn darauf, dass der andere was tut. Tieferlegung der Bahn fordert die Bürgerinitiative der Anwohner. Das gäbe auch der Stadtentwicklung eine Chance, die noch immer an beschrankten bahnübergängen endet.