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BUKO Pharma Kampagne

Die Pharma-Kampagne wurde mit dem Ziel gegründet, die Aktivitäten der deutschen Pharmaindustrie in der Dritten Welt zu untersuchen. Durch gezielte Aktionen und fundierte Aufklärung der Öffentlichkeit wollen wir Veränderungen herbeiführen. Die Pharma-Kampagne ist eine Aktion der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), einem Zusammenschluss von 130 Dritte Welt Aktions- und Solidaritätsgruppen in Deutschland. Die Pharma-Kampagne arbeitet mit ÄrztInnen und PharmazeutInnen, Verbrauchergruppen und StudentInnen zusammen. Sie hat durch die Mitarbeit im Netzwerk Health Action International (HAI) Kontakt mit Gruppen in über 70 Ländern in aller Welt.

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medico international

Die Hilfe, die medico leistet, ist mehr als die Bereitstellung von Hilfsgütern in Notsituationen. Wir verstehen unsere Arbeit als Teil eines umfassenden sozialen Handelns, das die Verwirklichung des Rechts auf Gesundheit zum Ziel hat.

Dabei geht es nicht um kurzfristige »interventionistische Hilfs-Missionen«, sondern um eine solidarische und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Menschen, die für uns eigenständige Partner, keinesfalls aber bloße Hilfsempfänger sind. Ausgangspunkt sind die politischen und sozialen Ziele, die wir mit unseren Partnerorganisationen im Süden teilen. Der stete Erfahrungsaustausch, die Offenheit im Umgang mit den Partnern und die beständige Reflexion bestehender Abhängigkeiten und eigener Interessen gehören dabei selbst zu diesen Zielen.

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Coordination gegen BAYER-Gefahren

Für Umweltschutz und sichere Arbeitsplätze - weltweit!

Wunder und Gefahren

Wurden die "Wunder der Chemie" früher noch als "Fortschritt für die Menschheit" bejubelt, drohen heute die Gefahren chemischer Giftproduktion zu einer modernen Geißel zu werden. Niemand kann sich mehr entziehen, wir alle sind betroffen. Kritik und Abhilfe sind das Gebot der Stunde. Hervorgegangen aus einer Anwohnerinitiative arbeitet seit 1978 die COORDINATION GEGEN BAYER-GEFAHREN e.V. (CBG) daran, auf die Risiken der chemischen Großproduktion aufmerksam zu machen, Gefahrenpotentiale zu beseitigen und Alternativen zu entwickeln.

Global Player

Die großen multinationalen Konzerne bestimmen die Politik in allen Regionen der Welt. Einer der großen im "globalen Spiel": Die BAYER AG. Kein Land der Erde, in dem BAYER nicht tätig ist. Die alten IG FARBEN-Schwestern BASF und BAYER dominieren die deutsche und die europäische chemische Industrie, zusammen haben ihre Jahresumsätze 60 Milliarden Euro überschritten. Hinzu kommt ein mindestens ebenso großes Imperium von Beteiligungen und Zulieferfirmen. Keine Regierung, kein Politiker und keine Institution kommt an diesem Machtblock vorbei. Kritik an BAYER ist daher stets prinzipielle Kritik an multinationalen Konzernen im allgemeinen und an der chemischen Industrie im speziellen.

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med4all — Medizinische Forschung – der Allgemeinheit verpflichtet

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben weltweit jährlich Millionen Menschen an Krankheiten, die durch Impfungen vermieden oder mit Medikamenten behandelt werden könnten. Das hat verschiedene Gründe, oft sind die Medikamente einfach zu teuer. Die hohen Preise sind eine Folge des Patentschutzes, der Monople auf die Medikamente gibt. So werden sie gerade für arme Menschen unbezahlbar.


Bei der Forschung und Entwicklung neuer Impfstoffe und Arzneimittel spielt staatliche Finanzierung durch öffentliche Gelder eine Schlüsselrolle. Es wird geschätzt, dass weltweit medizinische Forschung und Entwicklung zur Hälfte mit öffentlichen Geldern finanziert wird. Viel Forschung findet in Universitäten und anderen öffentlichen Einrichtungen statt.

Die Nutzung dieser Forschungsergebnissen ist daher mit einer großen gesellschaftlichen Verantwortung der Öffentlichkeit gegenüber verknüpft.Wie kann man sicherstellen, dass möglichst viele Menschen einen gesundheitlichen Nutzen von neuen Forschungsergebnissen haben?

Das Modell „equitable licence“ wurde entwickelt, um durch spezielle Lizenzen besonders den Zugang zu bezahlbaren Medikamenten für Menschen in Entwicklungsländer zu verbessern.

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Hoffnungsräder: Fabio — First African Bicycle Information Office

Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung sind lebensnotwendig, die Grundlagen zum Überleben der Menschen - und man hält sie oft -für etwas Selbstverständliches. Aber nicht in Uganda.

Richard Kisamadu erläutert, wie das Fahrrad dazu beiträgt, diese grundlegende Versorgung aufs Land zu bringen.

1991 wurde das Fahrradsponsorprojekt mit einer Werkstatt in Partnerschaft mit der deutschen Organisation Jugendhilfe Ostafrika eingerichtet. Das Projekt ist eine karitative, nicht-staatliche Organisation.
Sein Hauptzweck besteht darin, die bedürftigsten der Gesellschaft, vor allem Frauen, mit Fahrrädern zu versorgen, als Beitrag zur Beseitigung der Armut in unserem Land.

In Uganda und außerhalb wird finanzielle Unterstützung gesucht, vor allem durch unsere Partnerorganisation in Deutschland. Spenden erlauben dem gemeinnützigen Verein, Fahrräder zu kaufen.
Die Werkstatt dient auch als Ausbildungszentrum.

Bis jetzt hat das Programm über 5.5000 Fahrräder in Uganda verteilt, mehr als die Hälfte an Frauen.

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Über Fabio in englischer Sprache

Jahresbericht 2009 der Jugendhilfe Ostafrika